Seite auswählen
Rallye Pacejov 2017: Leistung gut, Praxis fehlt

Rallye Pacejov 2017: Leistung gut, Praxis fehlt

Der Auftritt von Kahle Motorsport bei der Rallye Pačejov (28.-29. Juli 2017) endete mit gemischten Gefühlen. Matthias Kahle und Christian Doerr waren mit ihrer Leistung und dem Fahrverhalten des Skoda Fabia R5 sehr zufrieden, die fehlende Fahrpraxis machte sich aber in den Zeiten bemerkbar.

Bei perfekten äußeren Bedingungen nahmen Matthias Kahle und Christian Doerr am Samstagmorgen die Rallye Pačejov südlich von Pilsen in Angriff und mischten von Beginn an im Feld der schnellen Tschechen mit. Die einzigen Deutschen im Feld sortierten sich nach der ersten WP auf Platz sieben ein und erreichten auf dieser Position auch das Ziel – noch vor Lukasz Habaj, dem polnischen Meister von 2015. Nur fünf R5-Autos sowie der siegreiche Ford Focus RS WRC’06 von Jan Dohnal waren schneller.

„Es war eine echt schöne Rallye“, fasst Matthias Kahle zusammen. „Das Handling des Skoda Fabia R5 war besser als je zuvor und auch mit unserer Leistung bin ich sehr zufrieden. Nur das Ergebnis ist leider nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben. Uns fehlt einfach etwas Fahrpraxis und vielleicht auch ein bisschen die Risikobereitschaft auf den schnellen Abschnitten.“

„Für Matthias und mich war es der zweite Einsatz in diesem Jahr. Da braucht man ein paar Kilometer, bis bei uns im Cockpit alle Zahnräder wieder perfekt ineinander greifen“, resümiert Christian Doerr. „Der siebte Platz ist nicht uns Wunschergebnis, trotzdem hat es wieder richtig Spaß gemacht sich in einem so starken Feld zu messen und mit den Tschechen um jede Sekunde zu kämpfen. Das macht den Rallyesport aus.“

Rallye Pacejov: Kahle/Doerr gegen die schnellen Tschechen

Rallye Pacejov: Kahle/Doerr gegen die schnellen Tschechen

Eine Woche nach dem Doppelstart beim Eifel Rallye Festival, wo Matthias Kahle abwechselnd seinen Skoda Fabia R5 und den historischen Skoda 130 RS von Skoda Auto Deutschland lenkte, wird es für Kahle und Christian Doerr ernst. Bei der Rallye Pačejov (28.-29. Juli 2017) treten sie im teameigenen Fabia gegen zehn weitere R5-Autos und zwei WRCs an.

Acht Wertungsprüfungen über 73,56 Kilometer gilt es bei der südlich von Pilsen gelegenen Sprintrallye, die bis zuletzt Rallye Agropa hieß, zu bewältigen. 136 Teilnehmer haben sich für die eintägige Asphalt-Veranstaltung angemeldet, darunter vier ehemalige Gesamtsieger. Der amtierende Champion Jan Dohnal eröffnet im Ford Focus RS WRC’06 das Feld, das einzige andere World Rally Car, ein Skoda Fabia WRC, wird von Karel Trněný pilotiert, dem Sieger von 2007. Zwischen Trněný und Dohnal trugen sich Jaromir Tarabus (jetzt Skoda Fabia R5) und sowie gleich drei Mal Roman Odlozilik (jetzt Ford Fiesta R5) in die Siegerlisten ein.

Mit elf R5-Autos (Kahle/Doerr inbegriffen), zwei S2000-Boliden und zwei Porsche 911 GT3 ist das Feld extrem stark besetzt. „Viele Teams nutzen die Rallye Pačejov als Test für das Saisonhighlight in Tschechien, die Ende August stattfindende Barum Rallye Zlin“, weiß Copilot Christian Doerr aus Dresden. „Da wird uns sicher nichts geschenkt, aber wir freuen uns auf den Wettbewerb.“ Matthias Kahle sieht die Sache ähnlich: „Wer vorn sein will, muss vom ersten bis zum letzten Meter am Limit fahren und darf sich keine Fehler erlauben. Das wird ein knallharter Fight, aber genau das haben wir ja gewollt.“

Rally Cesky Krumlov 2017: Schwieriges Wochenende

Rally Cesky Krumlov 2017: Schwieriges Wochenende

„Das war nicht unsere Rallye. Die fehlende Streckenkenntnis wurde auf den engen Waldwegen knallhart bestraft, und wir haben nach der langen Pause seit der Lausitz-Rallye einfach nicht unseren Rhythmus gefunden“, sagt Matthias Kahle nach der Rückkehr von der Rally Cesky Krumlov, die Kahle und sein Co Christian Doerr nicht zuletzt durch eine Strafminute auf Platz 15 beendeten. Immerhin: „Unser Skoda Fabia R5 lief wie ein Uhrwerk und fühlte sich sehr gut an, am Auto lag’s also nicht.

 

 

Saisonstart in Tschechien und mit neuer Website

Saisonstart in Tschechien und mit neuer Website

Saisonstart in Tschechien und mit neuer Website

Kahle Motorsport hat sich für den Saisonstart einen echten Härtetest ausgesucht. Matthias Kahle und Christian Doerr treten bei der Rally Cesky Krumlov, dem dritten Lauf zur tschechischen Rallye-Meisterschaft, gegen die besten Fahrer des Landes an. Unter den 13 R5-Piloten befinden sich unter anderem Skoda-Werksfahrer Jan Kopecky und Rekordmeister Vaclav Pech jun.

Während die schnellen Tschechen die Pisten aus dem Effeff kennen, sind die 171 WP-Kilometer für Kahle, Doerr und den teameigenen Skoda Fabia R5 Neuland. „Ich habe mir heute schon ein paar Videos von der Rallye angeschaut und muss sagen: Respekt. Das wird richtig anspruchsvoll. Trotzdem freue ich mich ungemein auf den Saisonstart!“

Pünktlich zur neuen Saison präsentiert sich auch die Website von Kahle Motorsport im neuen Gewand. Auf www.kahle-motorsport.de findet ihr alles Wissenswerte über unser Team, unsere Angebote und unseren Fabia R5.

Prager Rallyesprint 2016: Gute Stimmung, trauriges Ende

Prager Rallyesprint 2016: Gute Stimmung, trauriges Ende

06.12.2016 – Drift-Spektakel in Tschechiens Hauptstadt: Matthias Kahle und sein Interims-Copilot Jens Herkommer haben sich beim Prager Rallyesprint von der großartigen Stimmung mitreißen lassen und ihren Škoda Fabia R5 in wilden Driftwinkeln auf den neunten Gesamtrang gezirkelt. Leider wurde die stimmungsvolle Veranstaltung durch den Unfall eines Zuschauers überschattet.

Der erste Auftritt beim Prager Rallyesprint begann für die Mannschaft von Kahle Motorsport mit einer Schrecksekunde: Beim Warmfahren fing ein Schlauch im Motorraum des Škoda Fabia R5 Feuer, ließ sich aber durch das beherzte Eingreifen von Car Chief Ronny Gaumnitz schnell löschen. Matthias Kahle und Cheftechniker Jens Herkommer, der seine Premiere als Beifahrer gab, mussten die erste von insgesamt fünf Wertungsprüfungen daher im hinteren Teil des Feldes in Angriff nehmen. Kahle/Herkommer fuhren zwischen kleineren R2-Fahrzeugen über den Asphalt-Rundkurs und übten auf den zehn WP-Kilometern fleißig Überholmanöver.

Für die zweite Prüfung durften sich die Deutschen wieder an ihrer normalen Startposition einreihen. Kahle/Herkommer ließen sich jedoch von der fantastischen Stimmung rund um das Strahov-Stadion im Westen von Prag anstecken und stellten ihren sportlichen Ehrgeiz hinten an. „Wir sind eher für die Galerie gefahren als für die Stoppuhr“, erklärt der siebenfache Deutsche Rallye-Meister Matthias Kahle, der seinem Interims-Beifahrer ein gutes Zeugnis ausstellte. „Jens hat seine Sache als Copilot richtig gut gemacht. Wenn er als Techniker nicht unentbehrlich wäre, würde ich ihn auch öfter im Auto mitnehmen.“

Der Novize freute sich ebenfalls über den Rollentausch. „Es war eine Wahnsinns-Erfahrung, mal eine Rallye an der Seite von Matthias zu bestreiten – vor allem vor so einem Publikum“, strahlt Jens Herkommer. „Ich war am Anfang echt nervös, schließlich sagt man einem Deutschen Meister ja nicht alle Tage, wo es langgeht. Aber im Nachhinein bin ich ganz zufrieden mit meiner Leistung.“

Kahle/Herkommer beendeten den Prager Rallyesprint letztlich auf der neunten Position und ärgerten sich im Ziel lediglich darüber, dass ihr Freund – und Kahles etatmäßiger Copilot – Christian Doerr drei Plätze vor ihnen landete. Der Dresdner navigierte Karel Trněný im Škoda Fabia WRC auf Rang sechs und freute sich, seine bei der Lausitz-Rallye 2011 begonnene Serie ausgebaut zu haben: „Jetzt haben ich schon zum zweiten Mal in Folge gegen Matthias gewonnen.“ Das dritte deutsche Team, Dirk Richter und Nanett Centner im Ford Escort WRC, erreichte das Ziel auf der 30. Position.

Die World Rally Cars hatten bei dem Show-Event ohnehin das Sagen. Tomas Kostka (Ford Focus WRC) markierte alle Bestzeiten und fuhr mit fast 30 Sekunden Vorsprung zum Sieg. Jan Dohnal (ebenfalls im Ford Focus WRC unterwegs) hätte vermutlich den zweiten Platz belegt, wenn er auf WP 2 nicht eine Runde zu wenig gefahren wäre. So belegten Martin Koci (Ford Fiesta R5) und Vojtech Stajf (Skoda Fabia R5) die weiteren Podestplätze. Serien-Sieger Vaclav Pech muss seinen Porsche 997 GT3 vorzeitig abstellen.

Vor der letzten Wertungsprüfung wurde der Prager Rallyesprint zudem von einem Unfall überschattet, der sich ohne Beteiligung eines Rallyeautos ereignete. Ein Fan aus Deutschland stürzte von einem nicht öffentlich zugänglichen Podest und erlag wenig später seinen Verletzungen. Die letzte Prüfung wurde daraufhin abgesagt. „Diese Nachricht hat uns tief getroffen“, erklärt Matthias Kahle. „Wir sind in Gedanken bei den Angehörigen des Opfers und wünschen ihnen in dieser schweren Zeit ganz viel Kraft.“

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen